Steuerberater in den FAQ-Katalog zum Umgang mit der Allgemeinverfügung zu Ausgangsbeschränkungen aufgenommen

Die Sächsische Staatsregierung hat am heutigen Tag den Katalog häufig gestellter Fragen zum Umgang mit der Allgemeinverfügung zu Ausgangsbeschränkungen dahingehend ergänzt, dass darin nunmehr auch ausdrücklich erklärt wird, dass Mandanten trotz der angeordneten Ausgangsbeschränkungen ihre Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in unaufschiebbaren Fällen aufsuchen dürfen.

Als unaufschiebbare Fälle sind dabei nach Einschätzung der Steuerberaterkammer insbesondere alle Sachverhalte zu bewerten, die mit der Erfüllung gesetzlicher, insbesondere strafbewehrter Pflichten des Mandanten im Zusammenhang stehen oder bei denen Fristen zu beachten sind, deren Nichtbeachtung mit einem Rechtsverlust verbunden sein kann.

Klargestellt ist damit nach Auffassung der Steuerberaterkammer ebenfalls, dass umgekehrt auch Steuerberater ihre Mandanten unter den genannten Voraussetzungen aufsuchen dürfen.

Die Sächsische Staatsregierung hat damit dem Anliegen des Berufsstandes um Anerkennung seiner derzeit besonderen gesellschaftlichen Bedeutung teilweise entsprochen. Die Steuerberaterkammer wird ihre Bemühungen fortsetzen, um dieser besonderen Bedeutung auch auf anderen Gebieten Geltung zu verschaffen.