12.05.2022 | Meldungen, 2022

Klimagespräch mit dem Landesamt für Steuern und Finanzen

Mit den in regelmäßigen Abständen stattfindenden Klimagesprächen zwischen der Steuerberaterkammer des Freistaates Sachsen, dem Steuerberaterverband Sachsen e.V. und dem Landesamt für Steuern und Finanzen wird ein intensiver Dialog zu den aktuellen Problemen bei der Zusammenarbeit zwischen dem Berufsstand und der Finanzverwaltung gepflegt. Am 5. Mai 2022 kamen dazu erneut die Vertreter der drei Institutionen in Chemnitz zusammen. „Die Grundsteuerreform und die elektronische Kommunikation mit der Finanzverwaltung bildeten die Schwerpunktthemen dieses sehr konstruktiven Austausches“, würdigt Kammerpräsident Dirk Rose das Treffen. Bei der Grundsteuer ist im April der Versand der Schreiben der sächsischen Finanzverwaltung an die 2,5 Millionen Grundstückeigentümer gestartet und wird noch bis Mitte Juni andauern. Ab 1. Juli steht dann auch das Grundsteuerportal Sachsen online zu Verfügung. Um das Portal nutzen zu können, ist das im Anschreiben zur Grundsteuer vermerkte Aktenzeichen erforderlich. Häufig gestellte Fragen rund um die Grundsteuer werden von der Finanzverwaltung gesammelt und in einem FAQ-Katalog beantwortet. „Da die Vollmachtsdatenbank für die Grundsteuer nicht genutzt werden kann, wird allen Berufskollegen*innen empfohlen, sich eine gesonderte Vollmacht erteilen zu lassen. Sie gilt dann auch als Nachweis für berechtigtes Interesse zur Grundbucheinsichtnahme“, berichtet Anja Kellner, Mitglied des Vorstandes der Steuerberaterkammer Sachsen. Der Themenkomplex der elektronischen Kommunikation mit der Finanzverwaltung gestaltet sich vielschichtig. „Allen Berufskollegen*innen sind sich der Dringlichkeit bewusst. Jedoch müssen die technischen Möglichkeiten zur verschlüsselten Email-Kommunikation zwischen Steuerberatern*innen und der Finanzverwaltung in beide Richtungen geprüft sein und sicher funktionieren. Hier gibt es noch Handlungsbedarf“, stellt Vorstandsmitglied Hendrik Sebastian fest.