Seminare & Workshops

Asset Protection – Schutz des Vermögens


07.05.2018   
09:00 ‐ 15:00 Uhr
Dresden
Landesärztekammer
verfügbar 190 €
08.05.2018   
09:00 ‐ 15:00 Uhr
Leipzig
InterCityHotel
verfügbar 190 €

Sächsische Landesärztekammer
Schützenhöhe 16
01099 Dresden



Ab sofort kann das neue Parkhaus der Sächsischen Landesärztekammer kostenfrei genutzt werden.

Es befindet sich von der Stauffenbergerallee kommend an der Ecke Zum Reiterberg/Hellerschanze.

Die Einfahrt erfolgt von der Straße "Zum Reiterberg".

InterCityHotel Leipzig
Tröndlingring 2
04105 Leipzig



Wir empfehlen Ihnen folgende Parkplätze zu nutzen: "Hbf Westseite" für 3.00€/Kalendertag, "Höfe am Brühl" für 8.00€/24h.


Referent: Matthias Kühne

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Betriebswirt (IWW), Certified Valuation Analyst (EACVA)

Offenburg


Referent: Cornelius Nickert

Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Insolvenz- und Steuerrecht, Certified Valuation Analyst (EACVA)

Offenburg


Seminarinhalt

Vermögensschutz in Familienunternehmen

Ziel unternehmerischen Handelns sollte es sein, Risiken zu minimieren und die vorhandenen Vermögenswerte bestmöglich zu schützen. Es sind deshalb frühzeitig Maßnahmen zum Schutz des Unternehmens und zur Vermeidung von Haftungsdurchgriffen auf das Privatvermögen umzusetzen. Auf privater Ebene sind darüber hinaus Güterstandsregelungen und erbrechtliche Regelungen relevant für den Schutz des Vermögens. Daneben ist auch im Bereich der Altersvorsoge auf eine, insbesondere für den Insolvenzfall, wirksame Absicherung des eigenen Vermögens zu achten.

GLIEDERUNG

A. GRUNDSÄTZLICHE ÜBERLEGUNGEN

B. ANFECHTUNGSRECHT

B.1 Wiederherstellung des haftenden Schuldnervermögens

B.2 Vorschriften

B.3 Anfechtbare Handlungen

B.4 Gläubigerbenachteiligung

B.5 Zeitpunkt, zu dem die Rechtshandlung vorgenommen ist

B.6 Kongruente Deckung nach § 130 InsO

B.7 Inkongruente Deckung nach § 131 InsO

B.8 Vorsatzanfechtung nach § 133 InsO (altes und neues Recht)

B.9 Schenkungsanfechtung nach § 134 InsO

B.10 Gesellschafterdarlehen nach § 135 InsO

B.11 Bargeschäft nach § 142 InsO (altes und neues Recht)

B.12 Rechtsfolge der Anfechtung: Zurückwährung zur Insolvenzmasse

B.13 Tabelle: Anfechtungsgründe

C. SCHUTZ IM PRIVATEN UMFELD

C.1 Altersvorsorge

C.2 Pfändbarkeit von Lebensversicherungen

C.3 Vermeidung eines pfändbaren Vermögensanfalles – erbrechtliche Aspekte

C.3.1 Errichtung eines Bedürftigen – bzw. Überschuldungstestaments durch die Eltern, Kinder und/oder den Ehegatten

C.3.2 Einräumung unpfändbarer Wohnrechte

C.3.3 Zuwendung von Rentenvermächtnissen unterhalb der Pfändungsgrenze des § 850 ZPO

C.3.4 Einsetzung eines Dritten als Erben bzw. Errichtung einer Stiftung

C.3.5 Schließung eines Pflichtteilsverzichtsvertrages

C.3.6 Lebzeitige Zuwendungen

C.3.7 Familienstiftung

C.3.8 Familienpool – Familien – Vermögensverwaltungsgesellschaft – Familiengesellschaft zum Zwecke der Vermögensverwaltung

C.3.9 Familienpool im Bereich Immobilien

D. FAMILIENRECHTLICHE ANLÄSSE

D.1 Monetäres Risiko Ehe

D.1.1 Die Zugewinngemeinschaft

D.1.2 Unterhaltsansprüche

D.2 Übertragung von Vermögen in der Ehe: Ehevertrag (Güterstandsschaukel)

D.3 Übertragungen an Familienangehörige

E. SCHUTZ IM GESCHÄFTLICHEN UMFELD

E.1 Innerhalb der Gesellschaft

E.1.1 Wahl der Gesellschaftsform

E.1.2 Wertvorstellungen in Familienunternehmen

E.1.3 Handlungsfähigkeit sicherstellen

E.1.3.1 Stimmrechte

E.1.3.2 Sonderrecht auf Geschäftsführung

E.1.3.3 Blockaden vermeiden – Einziehungsklauseln

E.1.3.4 Gesellschafteraustritt und Abfindung

E.2 Nachfolgeplanung aktiv gestalten

E.3 Unternehmensnachfolge/-verkauf als Bestandteil der Altersvorsorge – übertragbare Ertragskraft

E.4 Der Notfallkoffer des Unternehmers

E.5 Wissensbilanz zur Dokumentation und Erhalt des Know-How / Absicherung der Strategie

E.6 Wettbewerbsanalyse / Unternehmensstrategie

E.7 Unternehmensplanung als Steuerungsinstrument und Instrument zur Haftungsvermeidung

E.8 Risikomanagement für das Unternehmen

E.8.1 Was bedeutet Risikomanagement?

E.8.2 Nutzen für das Unternehmen bzw. den Unternehmer

E.8.3 Rechtliche Rahmenbedingungen

E.8.4 Überblick

E.8.5 Ablauf eines Risikomanagements

E.9 Unternehmerische Entscheidungen absichern

F. SCHUTZ VOR ZUGRIFFEN DRITTER

F.1 (Richtige) Verwendung von AGB

F.2 Strukturierung der Gesellschaft

F.3 Sicherheitenbestellungen – Zugriff von Banken

F.4 Gesetzliche Haftungsdurchgriffe vermeiden

F.4.1 Haftungstatbestände in Zusammenhang mit der Unternehmensgründung

F.4.2 Wiederauflebung der Kommanditistenhaftung nach § 172 Abs. 4 HGB

F.4.3 Handlungspflichten in der Krise beachten

F.4.4 Eingehungsbetrug

F.4.5 Verpflichtung zur Abfindung von Sozialversicherungsbeiträgen

F.4.6 Pflicht zum rechtzeitigen Insolvenzantrag / Verfahrensverschleppung

F.4.7 Bankrottstraftaten im engeren Sinne

F.4.8 Steuerhinterziehung (§ 370 AO)