Seminare & Workshops

Brennpunkte der GmbH-Besteuerung


10.04.2018   
09:00 ‐ 16:00 Uhr
Dresden
Landesärztekammer
verfügbar 150 €
11.04.2018   
09:00 ‐ 16:00 Uhr
Chemnitz
Business-Hotel Artes im UNGER-Park
verfügbar 150 €
12.04.2018   
09:00 ‐ 16:00 Uhr
Leipzig
H4 Hotel Leipzig
verfügbar 150 €

Sächsische Landesärztekammer
Schützenhöhe 16
01099 Dresden



Ab sofort kann das neue Parkhaus der Sächsischen Landesärztekammer kostenfrei genutzt werden.

Es befindet sich von der Stauffenbergerallee kommend an der Ecke Zum Reiterberg/Hellerschanze.

Die Einfahrt erfolgt von der Straße "Zum Reiterberg".

Leipziger Straße 214

09114 Chemnitz



Anfahrt:

Wenn Sie die Autobahnausfahrt "Chemnitz Mitte / Ungerpark" nehmen und Richtung Chemnitz fahren (Leipziger Strasse), ist schon in Sichtweite

eine Ampel, an der Sie links abbiegen. Das Business-Hotel Artes mit seinem Seminar- und Tagungszentrum befindet sich gleich schräg links gegenüber der Ampel in der 3. Etage (Dachgeschoß) des modernen Gebäudes am Rande des bekannten Unger-Parks.

 

Es befinden sich kostenfreie Parkplätze auf dem Gelände.

 

Tipp:

Beim Benutzen ihres Navigationssystemes verwenden Sie als Zieladresse bitte die Donauwörther Straße 2.

H4 Hotel Leipzig
(Paunsdorf-Center)
Schongauer Str. 39
04329 Leipzig


Referent: Ortwin Posdziech

Steuerberater

Außerdem Referent für folgendes Seminar:

• Brennpunkte der GmbH-Besteuerung


Seminarinhalt

Das Seminar behandelt aktuelle Entwicklungen im Bereich der Besteuerung von Kapitalgesellschaften und Gesellschafter. Es ist inhaltlich nicht identisch mit dem Seminar im Jahre 2017. Ein Dauerbrenner sind jedes Jahr die Entscheidungen zu verdeckten Gewinnausschüttungen. Bei einer Übertragung von Anteilen an einer Verlust-GmbH ist an das Verlustabzugsverbot des § 8 c KStG zu denken, auch wenn hier verfassungsrechtliche Bedenken bestehen. Inzwischen liegt das lang erwartete BMF-Schreiben zu § 8c KStG. Das Seminar wird die wichtigsten Änderungen in der Verwaltungsauffassung darstellen. Der in 2016 geschaffene    § 8 d KStG (fortführungsgebundene Verlustvortrag) erfordert nicht nur eine fristgerechten Antragstellung, sondern neben einer vorherigen genauen Prüfung des Geschäftsbetriebs auch eine weiterte Beobachtung seiner Entwicklung, damit schädliche Ereignisse vermieden werden. Abgrenzungsfragen sind vorprogrammiert. Für den steuerlichen Berater sind auch weitere Punkte bedeutsam, die in der Praxis seine volle Aufmerksamkeit erfordern: Bei wertvollen GmbH-Anteilen lassen sich durch Zwischenschaltung einer Holding im Einzelfall Steuervorteile erzielen. Pensionsverpflichtungen an GesGF können zwar nach Eintritt des Versorgungsfalls kapitalisiert werden, Probleme bereitet aber die Ermittlung der Höhe des Kapitalisierungsbetrages. Nach Ablehnung des Sanierungserlasses durch den Großen Senat des BFH ist zukünftig eine gesetzliche Neuregelung zur Steuerfreiheit von Sanierungsgewinnen unter dem Vorbehalt einer eu-rechtlichen Zustimmung geschaffen worden. Für die Vergangenheit hatte die Finanzverwaltung eine mandantenfreundliche Übergangsregelung erlassen, die inzwischen vom BFH leider abgelehnt worden ist. Von erheblicher praktischer Bedeutung ist ferner die neue BFH-Rechtsprechung zur Gesellschafter-Fremdfinanzierung einer GmbH. So führen zukünftig ausgefallene Gesellschafterdarlehn und Bürgschaftsinanspruchnahmen der Gesellschaften regelmäßig nicht mehr zu nachträgliche Anschaffungskosten für die GmbH-Anteile. Es besteht aber ein Vertrauensschutz für Altfälle. Weitere Einzelheiten zum Seminarinhalt ergeben sich aus der beigefügten Gliederung. Ein TOP-Seminar mit hohem Praxiswert. Die Teilnehmer erhalten umfangreiche Arbeitsunterlagen, die auch für die praktische Arbeit in diesen Bereichen hilfreich sind.

Gliederung

I.    Aktuelles zur verdeckten Gewinnausschüttung

II.   Neues zum Ausschluss des Verlustabzuges §§ 8 c und d KStG

•    Wichtige (rückwirkende) Änderungen durch das neue BMF-Schreiben zu § 8c KStG

•    BFH zum Vorliegen gleichgerichteter Interessen bei § 8c KStG  

•    Verfassungswidrigkeit des § 8 c Abs. 1 S. 1 KStG bis einschl. 31.12.2015 und seine Folgen ab VZ 2016 sowie für Fälle des § 8 c Abs. 1 S. 2 KStG

•    Vermeidung der Verlustabzugsbeschränkung durch § 8 d KStG (Grundlagen, Anforderungen an Antragstellung und Beibehaltung des Geschäftsbetriebs usw.)

III. Einzelfragen zu § 8b KStG

•    Verfassungsmäßigkeit der Steuerpflicht von Streubesitzdividenden

•    Unterschiede zur gewerbesteuerlichen Schachtelvergünstigung

•    Vorsicht bei Gewinnausschüttungen im Jahr des Anteilserwerbs

•    § 8b KStG bei Auslandsbeteiligungen einschl. der gewerbesteuerlichen Folgen sowie der pauschalen Nichtabzugsfähigen Ausgaben von 5 %

•    Ausfall einer Lieferantenforderung und Abzugsverbot nach § 8b KStGIV.  Die Schaffung einer Holdinggesellschaft zum Halten einer wertvollen (operativen) GmbH-Beteiligung

•   Steuervorteile

•  Vermeidung von Gefahren bei der Errichtung

V.    Praxisprobleme bei Pensionszusagen für den GesGF

•   Höhe der Abfindung von Pensionsansprüchen des GesGF

•   Neue Gefahren bei Weiterbeschäftigung des GesGF nach Erreichen des vereinbarten Pensionsalters  

•   Pensionsalter für den GesGF nach BFH und BMF (ggf. Handlungsbedarf!)

•   Neue BFH-Rechtsprechung zur Überversorgung und ihre Vermeidung in Krisenfällen

VI.  Aktuelles zum stl. Einlagekonto

•    Berichtung unterbliebener Erfassung von Zugängen beim stl. Einlagekonto als offenbare Unrichtigkeit

•    Steuerhaftung wegen  Festschreibung der Verwendungsfiktion aufgrund Betriebsprüfung

•    Keine Verwendbarkeit von unterjährigen Zugängen für Leistungen im laufenden Jahr

VII. Neues zur Sanierung von Krisenunternehmen

•   Die gesetzliche Neuregelung mit Vorbehalt

•   Ablehnung der Übergangsregelung zum Sanierungserlass durch den BFH

•   Bedeutung der Neuregelung für die Gewerbesteuer

VIII. Aktuelle Steuerfragen beim GmbH-Gesellschafter

•    Neue verschärfende Rechtsprechung zur Berücksichtigung von ausgefallenen Gesellschafterdarlehn und Bürgschaftsinanspruchnahmen im Rahmen des § 17 EStG einschl. Vertrauensschutzregelung

•    Steuergefahren durch Umwandlung der Kapitalrücklage in Gesellschafterdarlehn

IX.  Sonstige aktuelle Entwicklungen

•    Neue Diskussion zu den bilanziellen Folgen eines Rangrücktrittes und  derzeitige Verwaltungsauffassung

•   Erwerb eigener Anteile anstelle der Anteilsveräußerung an andere Gesellschafter

•   Neues zur vGA und Schenkungssteuer