Seminare & Workshops

Praxisfälle zur Umwandlungssteuer - Seminar wird mit 3,0 Stunden zum Nachweis der Pflichtfortbildung "Fachberater für Unternehmensnachfolge" anerkannt -


19.10.2017   
09:00 ‐ 17:00 Uhr
Dresden
Hotel Elbflorenz
verfügbar 190 €
20.10.2017   
09:00 ‐ 17:00 Uhr
Leipzig
H4 Hotel Leipzig (ehemals Ramada Hotel Leipzig)
verfügbar 190 €

H4 Hotel Leipzig (ehemals Ramada Hotel Leipzig)
(Paunsdorf-Center)
Schongauer Str. 39
04329 Leipzig

Hotel Elbflorenz Dresden
Rosenstr. 36
01067 Dresden


Hinweis

Für dieses Seminar ist der Nachweis als Pflichtfortbildung für Fachberater für Unternehmensnachfolge im Sinne des § 5 der Fachberaterrichtlinien des Deutschen Steuerberaterverbandes (DStV e.V.) im Umfang von 3 Stunden bewilligt.


Referent: Prof. Matthias Alber

Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg

Außerdem Referent für folgende Seminare:


• Intensivseminar: Einstieg in das Umwandlungssteuerrecht

• Unternehmensbesteuerung


Referent: Friedbert Lang

Oberfinanzdirektion Karlsruhe

Außerdem Referent für folgende Seminare:

  • Unternehmensbesteuerung

Seminarinhalt

In diesem Seminar arbeiten die beiden Referenten aktuelle Fallgestaltungen aus ihrer Praxis auf und erläutern die sich ergebenden Problemstellungen.
Zu den einzelnen Sachverhalten werden dabei zunächst die notwendigen Grundlagen des Gesetzes und des UmwSt-Erlasses vorangestellt, bevor es dann an die konkrete Lösung des Einzelfalles geht.
Die Abwägung der Vor- und Nachteile von Alternativgestaltungen rundet die jeweilige Fallbesprechung ab.
Außerdem werden aktuelle Entwicklungen im Umwandlungssteuerrecht aus Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung dargestellt. Durch die Veranstaltung soll die/der steuerliche Berater/-in in die Lage versetzt werden, mit Umwandlungsfällen in der Praxis souverän und gestaltungssicher umgehen zu können. Dadurch sollen insbesondere auch etwaige Fehlerquellen und damit verbundene Haftungsrisiken vermieden werden.

Gliederung:

I. Rund um die Einbringung in eine GmbH (§§ 20 - 23, 25 UmwStG)
• Kapitalrücklage oder Darlehenskonto? - Der Umgang mit den gesetzlichen Ein-schränkungen bei den sonstigen Gegenleistungen
• Bargründung mit Sachagio als Sacheinlage nach § 20 UmwStG
• Praxisprobleme bei Einbringung einer Freiberufler-GbR: Vorsicht Negativkapital durch Entnahmen im Rückwirkungszeitraum / Übergangsgewinn als Gestaltungs-hindernis / Zurückbehaltung von Mandantenforderungen
• Anteilstausch nach § 21 UmwStG zur Schaffung von Holdingstrukturen: Chancen und Risiken
• Betriebsaufspaltungsfälle: Darf ein Grundstücksanteil bei Einbringung des Besitzunternehmens draußen bleiben (FG Bad.-Württ.)? / Und was ist mit den GmbH-Anteilen?
• § 7g EStG: Investitionsabzugsbetrag in Einbringungsfällen
• § 50i EStG kann immer noch ein Umwandlungsproblem sein!

II. Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in ein Personenunternehmen (§§ 3 - 9 UmwStG)
• Fiktive Gewinnausschüttung nach § 7 UmwStG: Praktische Umsetzungsfragen
• Pensionszusagen nach Umwandlung einer GmbH auf eine KG: Übernahmegewinn in der Sonderbilanz!? - Der aktuelle Stand
• Auf § 18 Abs. 3 UmwStG wird zu wenig geachtet!
• Auswirkungen auf den GewSt-Verlust einer Tochterpersonengesellschaft

III. Verschmelzung von Kapitalgesellschaften (§§ 11 - 13 UmwStG)
• Der neue § 8d KStG und seine Auswirkungen in Verschmelzungsfällen
• Bei Umwandlung von Tochtergesellschaften in Drittstaaten gibt es immer noch Prob-emfälle!

IV. Spaltung von Kapitalgesellschaften (§ 15 UmwStG)
• Teilbetriebsfragen und sonstige Spaltungshindernisse
• Praxisproblem: Die Nachspaltungsveräußerungssperre

V. Einbringungen in Personengesellschaften
• Vorsicht: Gutschrift auf dem Kapitalkonto II ist nicht mehr ausreichend!
• Lässt sich die hohe Einzahlung des Neugesellschafters vermeiden?
• Abgrenzung zu § 6 Abs. 3 EStG bei Aufnahme von Angehörigen: Neue BFH-Rechtsprechung

VI. Übergreifende Themen und Fälle
• Praxisprobleme rund um die Rückwirkung
• Zusammenspiel mit § 6 Abs. 5 EStG: Gestaltungsrisiko Sperrfristen
• Umwandlungskosten - Überblick und Streitfragen
• Auslandsgesellschafter als Umwandlungshindernis? - Einzelne Fallgestaltungen