Seminare & Workshops

Brennpunkte der GmbH-Besteuerung in 2020


06.04.2020   
09:00 ‐ 16:00 Uhr
Leipzig
H4 Hotel Leipzig
verfügbar 160 €
07.04.2020   
09:00 ‐ 16:00 Uhr
Chemnitz
Dorint Kongresshotel Chemnitz
verfügbar 160 €
08.04.2020   
09:00 ‐ 16:00 Uhr
Dresden
Landesärztekammer
verfügbar 160 €

Sächsische Landesärztekammer
Schützenhöhe 16
01099 Dresden



Ab sofort kann das neue Parkhaus der Sächsischen Landesärztekammer kostenfrei genutzt werden.

Es befindet sich von der Stauffenbergerallee kommend an der Ecke Zum Reiterberg/Hellerschanze.

Die Einfahrt erfolgt von der Straße "Zum Reiterberg".

Dorint Kongresshotel Chemnitz (ehemals Hotel Mercure Kongress Chemnitz)
Brückenstr. 19
09111 Chemnitz

H4 Hotel Leipzig
(Paunsdorf-Center)
Schongauer Str. 39
04329 Leipzig


Referent: Ortwin Posdziech

Steuerberater


Seminarinhalt

Das Seminar behandelt aktuelle Entwicklungen im Bereich der Besteuerung von Kapitalge-sellschaften und Gesellschafter. Es ist inhaltlich nicht identisch mit dem Seminar im Jahre 2019. Ein Dauerbrenner sind jedes Jahr die Entscheidungen zu verdeckten Gewinnausschüttungen. Bei einer Übertragung von Anteilen an einer Verlust-GmbH ist weiterhin an das Verlustabzugsverbot des § 8 c KStG zu denken, auch wenn hier noch verfassungsrechtliche Bedenken bestehen. Die Vernichtung der steuerlichen Verluste lässt sich im Einzelfall durch geschickte Gestaltungen vermeiden. Auch die Prüfung gleichgerichteter Interessen in Verlustfällen erweist sich hier als schwierig. Dem Finanzamt sollte wenig Anlass zur Behauptung von Anscheinsbeweisen gegeben werden. Für den steuerlichen Berater sind aber auch weitere Punkte bedeutsam, die in der Praxis seine volle Aufmerksamkeit erfordern: Auf der Gesellschafterebene ist insbesondere an die neue, auf Antrag auch rückwirkende Gesetzgebung zur Berücksichtigung der Gesellschafter-Fremdfinanzierung als nachträgliche AKO für die GmbH-Anteile zu denken. Auch nicht begünstigte Gesellschafterdarlehn lassen sich im Einzelfall durch Gestaltungen zu AKO umbauen. An die Risiken im Insolvenzrecht ist aber zu denken. Ferner müssen bei den in der Praxis erst durch die Betriebsprüfung entdeckten Zuwendung von Nutzungsvorteilen zwischen Schwestergesellschaften die Steuernachteile für die Gesellschafter im Privatvermögen rechtzeitig vermieden werden. Bei wertvollen GmbH-Anteilen vor zwei Jahren empfohlen, über die Zwischenschaltung einer Holding im Einzelfall nachzudenken. Eine solche Gestaltung lässt sich vielleicht auch ohne Mehrheitsbeteiligung verwirklichen.

Seminarinhalt

I. Aktuelles zur verdeckten Gewinnausschüttung

• Die Bandbreitenbetrachtung zur Vermeidung verdeckter Gewinnausschüttungen

• Vorsicht bei Vertragsänderungen zu Lasten der GmbH

• Vorteilszuwendungen zwischen Schwestergesellschaften und ihre Steuerfolgen

• Verringerung der Steuernachteile durch Verbrauch verdeckter Gewinnausschüttungen

• Erfordernis einer Höchstbegrenzung von Gewinntantiemen als GesGF

• Neues zu Arbeitszeitkonten als vGA

• Steuerfolgen einer fehlenden Ausgleichszahlung bei Auslagerung von Pensionsverpflichtungen auf eine Schwestergesellschaft

• Neues Revisionsverfahren zu Gehalt und Pension für GesGF

• Darlehn an Gesellschafter ohne fremdübliche Besicherung (neues FG-Urteil!)

• BFH zu Konzernfinanzierung ohne fremdübliche Sicherheiten

• VGA bei Entschädigungsansprüchen infolge Enteignung

II. Neues zur Verlustnutzung u.a.

• Prüfung gleichgerichteter Interessen

• Anteilsübertragung an verschiedene Personen im Fünfjahreszeitraum

III. Aktuelles zum steuerlichen Einlagekonto § 27 KStG

• Vorteilhafte Gestaltungen aus der strengen Verwendungsreihenfolge

• Vorabausschüttungen im Gründungsjahr und Einlagekonto (richtiges Ausfüllen der Formulare!)

• Forderungsverzicht gegen Besserungsversprechen und steuerliches Einlagekonto

• Zuordnung von Leistungen aus dem steuerlichen Einlagekonto bei Anteilserwerb zu verschiedenen Zeitpunkten

IV. Sonstiges zur GmbH

• Steuerfolgen aus Schuldner- und Gläubigeridentität bei Umwandlung einer GmbH

• Umstrukturierung von Pensionszusagen (z.B. Erhöhung der Altersrente anstelle bisheriger Berufsunfähigkeitsversorgungszusage)

• Erfolgsneutrale Übertragung von GmbH-Anteilen auf GmbH auch ohne Mehrheitsbeteiligung?

• Tatsächliche Durchführung von Ergebnisabführungsverträgen

V. Neues zur erweiterten Kürzung bei der GewSt

• Anwendung bei Mitvermietung von Betriebsvorrichtungen

• Anwendung bei grundbesitzloser Zeit?

• Beteiligung an gewerblich geprägten Personengesellschaften

• Formwechsel Personen- in eine Kapitalgesellschaft

VI. Aktuelle Steuerfragen beim GmbH-Gesellschafter

• Steuerliche Berücksichtigung von ausgefallenen Gesellschafterdarlehn und Bürgschaftsinanspruchnahmen

o Gesetzesänderung zu Anschaffungskosten bei § 17 EStG einschl. der

rückwirkend möglichen Anwendung sowie Bedeutung für Gesellschafter mit Anteilen unter 10 v.H.

o Kein BFH-Korrekturgesetz zu § 20 Abs. 2 Nr. 7 EStG, dafür zukünftige

Beschränkung des Verlustabzuges

o Ablösung von Gesellschafterdarlehn oder -sicherheiten durch Gesellschaftereinlagen als nachträgliche Anschaffungskosten

o Gestaltungsempfehlung zu Eigenkapital- oder Fremdfinanzierung einer

GmbH

o Nachweis eines privaten Gesellschafterdarlehns beim AntE durch Passivierung der Darlehnsschuld in der GmbH

o Steuerfolgen eines (teilweise) Forderungsverzichts beim Gesellschafter

• Antrag auf Teileinkünfteverfahren für nachträglich erkannte vGA

(einschl. der Bedeutung für Vorteilszuwendungen bei Schwestergesellschaf

ten)

• GmbH-Anteile als notwendiges Betriebsvermögen eines Einzelunternehmens

• Teilabzugsverbot für Finanzierungskosten der Beteiligung an einer späteren

Organgesellschaft bei vororganschaftlicher Gewinnausschüttung

• Verzinsung bei nachträglicher Änderung eines Einlagewertes bzw. Veräußerungspreises für GmbH-Anteile

VII. Betriebsverpachtung oder -unterbrechung bei Wegfall einer

Betriebsaufspaltung



Ihr Ansprechpartner

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Downloads und Links

  1. Seminarbroschüre Q1 2020
  2. Seminarplan
  3. Teilnahmebedingungen
  4. Leitfaden Seminarunterlagen

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