Präsenz-Veranstaltungen der Kammer werden voraussichtlich bis zum 31.08.2020 ausgesetzt.


Seminare & Workshops

Webinar: Haftungsfalle Lohnabrechnung


25.06. ‐ 26.06.2020   
09:00 ‐ 12:30 Uhr
Webinar: Online über Registrierungslink verfügbar 110 €

Hinweis

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen im Zusammenhang der COVID-19-mussten wir leider das Präsenzseminar Haftungsfalle Lohnabrechnung mit den Herren Starz und Sprenger absagen.

Wir holen das Seminar als Webinar über zwei Tage nach und möchten Sie herzlich dazu einladen.

25. & 26.06.2020 von 09:00–12:30 Uhr

Sie können sich hier, wie gewohnt, für das Webinar online anmelden. Wir senden Ihnen nach erfolgreicher Anmeldung einen Registrierungslink via E-Mail zu.

Für Fragen wenden Sie sich gern an seminare@sbk-sachsen.de oder telefonisch unter 0341/56336-33.


Referent: Bernhard Starz

Steuerberater


Referent: Andreas Sprenger

Diplom-Finanzwirt


Seminarinhalt

Lohnabrechnung ist ein Massengeschäft und wird in aller Regel unter Termindruck erledigt. Gleichzeitig wird die Rechtslage immer unübersichtlicher, wie die Vielzahl von BFH-Urteilen und BMF-Schreiben zeigt. Die Mandanten vertrauen darauf, dass Sie alle diese Vorschriften beachten und die Lohnsteuer-Prüfung später keine bösen Überraschungen bringt. Fehler in der Lohnabrechnung gehen in aller Regel zu Lasten des Arbeitgebers als Haftungsschuldner und können deshalb auf den Steuerberater zurückfallen. Berücksichtigt werden daneben die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Lohnabrechnung.

 

1. Kurzfristige Beschäftigte, Minijobs

Die in 2020 für 7 Monate erweiterten Zeitgrenzen für die kurzfristige Beschäftigung (5 Monate/115 Arbeitstage) bringen eine Vielzahl von Abgrenzungsfragen mit sich – wie das aktuelle Rundschreiben der Spitzenverbände hierzu zeigt.

2. Entschädigungen nach dem IfSG, krank, Kurzarbeit

Abrechnungsfragen insbesondere im Zusammenhang mit gleichzeitiger Kurzarbeit und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

 

3. Das regelmäßige Arbeitsentgelt: Schlüsselgröße für die Beurteilung von Beschäftigungsverhältnissen und Versicherungspflicht

Ob Minijob, Übergangsbereich, gesetzliche Krankenversicherungspflicht: Beurteilt wird dies auf der Grundlage des regelmäßigen Arbeitsentgelts. Bei der vorausschauenden Beurteilung kommt es darauf an, arbeitsrechtlichen Ansprüche (Phantomlohn-Problematik) richtig einzurechnen – und die Grundlagen der Prognose ausreichend zu dokumentieren.

 

4. Sachlohn

Eine misslungene gesetzlicher Formulierung, strittige Auslegungen zwischen den Bundesländern – nicht umsonst hat sich das BMF-Schreiben zum Begriff „Sachzuwendung“ so lange verzögert. Wegen der umfangreichen Haftungsproblematik wird das neue BMF-Schreiben ausführlich erläutert

 

5. Überstunden, Guthaben aus Gleitzeitmodellen

Im Rahmen von Sozialversicherungsprüfungen wird immer wieder darüber gestritten, ob ausbezahlte Überstunden wie Einmalbezüge verbeitragt werden – oder ob sie sozialversicherungsrechtlich im jeweiligen „Arbeitsmonat“ nachträglich verbeitragt werden müssen.

 

6. TOP 1 bei den Prüfungsfeststellungen: der § 37b EStG

  • Lohnsteuer auf Sachzuwendungen an Dritte (Kunden, Lieferanten)

  • Teilnahme von Betriebsfremde an Firmenevents : erstmalige Darlegung der

    Rechtsauffassung des BMF mit umfangreichen Hinweisen zur Aufteilung

  • Das Nebeneinander der 44-EUR-Freigrenze, der 60-EUR Freigrenze, der 35 EUR

    Freigrenze und der 10 EUR für Streuwerbeartikel

  • BFH kontra Verwaltung: jederzeit widerrufliches Wahlrecht

     

7. LSt-Pauschalierung und Sozialversicherung

Pauschale Lohnsteuer = Beitragsfrei in der Sozialversicherung – diese in der Praxis immer wieder zu hörende Aussage ist falsch. Die Prüfungserfahrung von LSt- und SV-Prüfung zeigt, dass bei der richtigen Umsetzung der Pauschalierungsvorschriften im Alltag viel falsch gemacht wird. Vorgestellt werden alle sinnvollen Pauschalierungsvorschriften, die Vor- und Nachteile sowie die Auswirkungen auf die Sozialversicherung.

 

8. Selbständig oder Beschäftigter im Sinne der SV

Wird ein vermeintlich freier Mitarbeiter sozialversicherungsrechtlich zum Beschäftigten, kostet das richtig viel Geld. Es handelt sich deswegen auch um einen Prüfungsschwerpunkt bei der SV. Erläutert wird die aktuelle Rechtsauffassung

der Spitzenverbände, Rechtsstand 2020.

 

Vortragsdauer ca. 6 Std. ohne Pausen



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